Montag, 5.2.2024: in Ítrabo

Der Vormittag ist belegt mit Organisatorischem aller Art, weswegen wir uns wieder einmal erst gegen 14 Uhr auf den Weg nach Salobreña machen – kurvenreich, oft ohne Leitplanke gleich neben dem Abgrund… Der Strand dagegen ist absolut gerade, mit dunklem Split bzw. feinen Kieseln belegt. Bei einigen Imbissbuden duftet es verführerisch nach auf Holzkohle gegartem Fisch, z.B. aufgespießten Sardinen. Die Bebauung am Strand ist kleinteilig, absolut ohne Bettenburgen, allerdings wirkt nach den tollen Buchten am Cabo de Gata alles sehr fad.

Nach einem Supermarkt-Einkauf im Nachbarort Almuñecar nehmen wir eine noch viel kurvigere Straße nach Jete, die uns zu einem Freund aus meiner Jugend in München bringt. Er lebt mit seiner Frau und einigen Tieren seit zehn Jahren hier und besitzt nicht nur ein Haus, sondern einen ganzen Hang mit Avocado-, Orangen-, Mandarinen- und Clementinenbäumen. Wir versichern uns einstimmig gegenseitig, dass wir uns sofort wiedererkannt hätten – obwohl wir uns seit geschätzten 40 Jahren nicht gesehen haben. Netterweise leiht er uns einen Radiator und einen Heizstrahler, so dass wir jetzt Chancen haben, unsere Wohnung doch noch warm zu bekommen. Auf der nicht allzu weit entfernten Sierra Nevada liegt auch immer noch ein bisschen Schnee, was man, wie ich finde, auch an der Luft spürt. Wir verabreden uns für den kommenden Donnerstag und überlassen den beiden die Auswahl des Restaurants.


Beitrag veröffentlicht

in

,

von

Schlagwörter: