Montag, 18.12.23: in Ajaccio

Unser Hotel bietet seinen Gästen nicht nur ein sehr leckeres Frühstück, sondern auch noch einen Pool in der vierten Etage mit Blick auf die Bucht von Ajaccio. Das MÜSSEN wir natürlich nützen – herrlich! Das Wasser ist bestimmt 30 Grad warm, ein Genuss.

Wir trödeln noch ein bisschen herum, bevor wir den Bus in die Stadt nehmen. Dort finden wir gleich die Fußgängerzone, in der es gar keine Läden von Einkaufsketten gibt, sondern nur individuelle Feinkostlädchen, Krimskrams, kleine Bekleidungsgeschäfte und ein paar Restaurants, deren Tische für Montagmittag wirklich gut besetzt sind. Eine Malerin, der wir über die Schulter sehen, erneuert eine auf eine Hauswand gemalte Bücherwand für das daneben liegende Antiquitätengeschäft. Die Stadt ist einheitlich geschmückt, meist mit stilisierten Metalltannenbäumen, die schon mittags blinken, oder weiß gesprühten, vermutlich künstlichen Tannenbäumen (ich habe sie nicht angefasst). Vor allem die Auslagen vor und in den Feinkostläden sind vor den Feiertagen sehens- und riechenswert! Das Musée Fesch lassen wir links liegen, die Chapelle Impériale ist den ganzen Winter über geschlossen, die Casa Bonaparte nur montags.

Aber wir haben sowieso anderes vor: Jeder von uns beiden bekommt heute eine Massage. Ich habe alle Homepages der einschlägigen Einrichtungen ‚studiert‘ und mich dann für Bénédicte entschieden, die sich als Volltreffer erweist: eigentlich ein zartes Persönchen, aber mit der richtigen ‚Handgreiflichkeit‘, der passenden Entschiedenheit und mit Herz und Ohren auf Empfang. Wir sind beide begeistert und verlassen den Ort des Geschehens entspannt und energiegeladen. (Tipp für Korsika-Liebhaber, unter denen es viele ‚Wiederholungstäter*innen‘ zu geben scheint…: www.ocoeurdumassage.fr .

Mit dem Bus wieder zurück, Essen, blog, dodo*…

*dodo: frz. Kindersprache für ‚ab ins Bett, schlafen‘


Beitrag veröffentlicht

in

,

von

Schlagwörter: